Gewerbeschau 2008
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Fotogalerie der 4. Holler Gewerbeschau
Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom
11.02.2008
„Rasante Aufwärtsentwicklung“ für Holle
Gewerbeschau lockt mehrere tausend Besucher / 52 Unternehmen stellen aus
/ Ausbildung im Fokus
Grasdorf/Holle (hs). Kaum eröffnet und schon volles Haus: Mehrere
tausend Besucher schlängelten sich gestern Nachmittag durch die Hallen
und über das Freigelände der vierten Gewerbeschau in Grasdorf. 52
mittelständische Unternehmen aus der Gemeinde Holle stellten unter dem
Slogan „Wirtschaft und Beruf“ ihre Angebote und Dienstleistungen vor.
Natürlich auch mit dem Ziel, neue Kunden auf sich aufmerksam zu machen.
Aber nicht nur das: Auch die Vermittlung von Arbeits- und
Ausbildungsplätzen gehört zum Konzept des Veranstalters, dem „Business
Point Holle“.
Für die Bockenemer Volksbank gravierte
Simona Jeckel Namen in Schlüsselanhänger.
Der Erlös ist für die Holler Jugendarbeit bestimmt.

Mehrere tausend Besucher kamen zur
vierten Gewerbeschau nach Grasdorf.
Auf dem Außengelände präsentierte sich
unter anderem die Bundeswehr als potentieller
Arbeitgeber. Fotos: Schlittenbauer
Holles Gemeindebürgermeister Klaus Huchthausen erinnerte bei der Eröffnung an
die Anfänge vor vier Jahren und nannte Klaus Pfeifer von der Firma Hollewood
Media als Ideengeber. „Wir hätten nicht gedacht, welche rasante
Aufwärtsentwicklung die Schau nehmen wird“, sagte er. Als „gründerfreundliche“
Gemeinde sei Holle nach Aussage der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hildesheim
(HI-REG), deren Geschäftsführer Friedrich Brinkmann ebenfalls gekommen war,
ohnehin führend, meinte Huchthausen. Dann dankte er Matthias Palandt, auf dessen
Betriebsareal die Ausstellung stattfand, sowie den Organisatoren Petra Richers,
Gabriele Kuhlemann und Torsten Krakowski.
Landrat Reiner Wegner betonte, die Gewerbeschau strahle weit über die
Gemeindegrenze hinaus und sicherte die Unterstützung des Landkreises zu.
Anschließend bat Huchthausen zum Rundgang, an dem unter anderen der
SPD-Bundestagsabgeordnete Bernhard Brinkmann, die CDU-Landtagsabgeordnete Ursula
Ernst und zahlreiche Ortsratsmitglieder teilnahmen.
Am Stand der Volksbank (Voba) Bockenem drängten sich die Besucher um
Schlüsselanhänger mit ihren Namen zu gravieren. Mitarbeiterin Simona Jeckel
brauchte dazu mit dem Laptop nicht mehr als ein paar Sekunden. „Wir verkaufen
die Anhänger für drei Euro Schutzgebühr. Der Erlös wird dann für die Holler
Jugendarbeit gespendet“, erläuterte ihre Kollegin Marisa Meinecke.
Voba-Personalentwickler Ulrich Schneider warb derweil für die kaufmännische
Ausbildung bei der Bank.
Auch die Bundeswehrdienstberatung, die im Freigelände mit einem Bergepanzer
angerollt war, versuchte, machte jungen Leuten zwischen 17 und 24 Jahren zu
werben. Jens Palsmeyer betonte am Info-Stand immer wieder, dass Elektroniker und
Anwärter für technische Studiengänge derzeit gute Chancen hätten. Auch Petra
Richers und Gabriele Kuhlemann vom „Business Point Holle“ informierten über
freie Arbeitsplätze und Ausbildungsstellen. Der Interdisziplinäre Arbeitskreis (IAK)
verwies dagegen auf seine Auftaktveranstaltung am 9. April, um 19.30 Uhr im
Glashaus Derneburg. Das diesjährige Sommermotto lautet: „Essen und trinken,
beides muss stimmen“. Das Projekt wendet sich vor allem an übergewichtige Kinder
und Bewegung im Alltag. Neu dabei als Holler Aussteller waren Optik Osterwald,
Anja Notdurft (Fotografien), das florale Blumenhaus, Steinmetz Hans Czaikowski,
das Studio für gesunde Haut, Viebrockhaus, Norbert Priebe (Luftbildservice) und
die Grasdorfer Haustechnik. Kräftig zu tun hatten die Wohldenberger Landfrauen
am Kuchenbüfett sowie die Sottrumer Reservistenkameradschaft und die Grasdorfer
Schützengilde, die sich um Speisen und Getränke kümmerten.
Für die nächste Holler Gewerbeschau meldete sich sogar ein Interessent von
außerhalb. Der Ottberger Jörg Bokelmann, Fachmann für Heizungen und sanitären
Anlagen meinte: „Ich würde gerne im nächsten Jahr mit einem Stand mitmachen,
Auszubildende mitbringen und meinen Beruf vorstellen“. Da musste
Ausstellungsmanager Torsten Krakowski allerdings ein bisschen bremsen. „Es ist
eine Gewerbeschau von Holler Firmen für Holler Bürger. Aber wenn Platz ist,
können wir darüber reden“, machte er Bokelmann Hoffnungen.
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